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24 (1852) Die Verlobten
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daß diese Handlung den Verräthern, die es bewohnen, mehrnützen wird, als ein noch wochcnlanger Widerstand, der stetsfruchtlos sein muß und sein wird."

Der Flamänder stand schweigend da, ungeneigt, das Schloßohne besondere Bedingungen zu übergeben, und doch, durchden Zustand, in welchem er die Besatzung von Kurse solou-rsuse gelassen hatte, halb überzeugt, daß er vielleicht LadyEvelinen keinen bessern Dienst erweisen könne, als wenn erdie königlichen Truppen einlasse.

Deine Treue gefällt mir, Bursche," sagte der König,dessen scharfes Auge den Kampf in des Flamänders Brustbemerkte;treibe deine Hartnäckigkeit nicht zu weit. Habenwir nicht gesagt, wir wollen so schonend mit den Verräthernverfahren, als es Uns Unsere königliche Pflicht erlaubt?"

Und, mein königlicher Vater, fiel Prinz Johann ein, ichbitte Euch, gewährt mir die Gunst, zuerst Befitz von Kursesowureuse nehmen und die Strafe der verrätherischen Ladybestimmen zu dürfen."

Ich bitte Euch auch, mein königlicher Vater, Johann seinGesuch zu gewähren," sagte sein Bruder in spöttischem Tone.Bedenkt, königlicher Vater, es ist das erste Mal, daß er denWunsch geäußert hat, sich den Verschanzungen des Schlosseszu nähern, obschon wir sie wenigstens vierzig Mal gestürmthaben. Ei ja! Armbrüste und Steinschleudern waren da-mals in Bewegung, und wahrscheinlich werden sie sich jetztruhig verhalten."

Still Richard," sagte der König,deine Worte durch-bohren mir das Herz Johann! Deine Bitte ist dir, wasdas Schloß betrifft, gewährt; diese unglückliche Jungfrauaber wollen wir selbst unter unsere Aufsicht nehmen Fla-mändcr, wie viele Leute willst du in das Schloß bringen?"