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24 (1852) Die Verlobten
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eide ungetreu zu werden, oder die noch heiliger» Pflichten ge-gen ihren Landesherrn zu verletzen.

In diesem kritischen Augenblicke erhielten sie die Nachricht,daß der weise und thätige Monarch, der damals de» ScepterEnglands schwang, an der Spitze einer bedeutende» Machtgegen diesen Theil von England anrückte, um die Belagerungvon Ksrcke äoloureuse zu beschleunigen und die Unterdrückungdes Bauernaufstandes, den Guy Monthermer beinahe schongedämpft hatte, zu vollenden.

In dieser dringenden Noth, als die Freunde und Vasallendes Hauses de Lacy kaum wußten, welchen Weg sie einschla-gen sollten, erschien plötzlich unter ihnen Randcl, des Con-stabelS Vetter, und nach Damian sein Erbe, nit dem könig-lichen Befehle, diejenigen Vasallen der Familie, die sich nichtin Damians geglaubte Verräthcrci verwickeln wollten, umsich zu versammeln und sich an ihre Spitze zu stellen. Inunruhigen Zeiten vergißt man die Fehler der Menschen, wennsie Thätigkeit, Muth und Klugheit die oann so nöthigenTugenden entwickeln- So ward daher Randals Erschei-nung, dem diese Eigenschaften keineswegs mangelten, vonden Vasallen seines Vetters als eine glückliche Vorbedeutungbetrachtet. Sie versammelten sich schnell um ihn, übergabenin Gemäßheit des königlichen Befehls ale festen Plätze, diesie in ihrer Gewalt hatten, und legten» um jede Beschuldi-gung einer Thcilnahme an dem Damim beigelegten Verbre-chen von sich abzulehnen, unter Ravvals Anführung gegendie zerstreuten Bauern, die noch das Feld behaupteten, oderin den Gebirgsschluchten lauerten, griße Tapferkeit und Kühn-heit an den Tag. Eine so furchtbaie Strenge übten sie nacherfochtenem Siege aus, daß selbst tie Truppen Monthermers,in Vergleichung mit denen de Lac^s, schonend und mild zu