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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
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ihm in einer einfachen, ehrfurchtsvollen und fast mitleidigenSprache die üblen Nachrichten mit, die er während seinerAbwesenheit gesammelt hatte. Sie waren in der That höchsttraurig.

Die Weigerung Lady Evelinens, Monthermer und seineLeute in ihr Schloß einzulaffcn, hatte alle Verleumdungen,die zu ihicm und Damian de Lacp's Nachtbeile ausgestreutwaren, in Umlauf gebracht und ihnen Glauben erworben;und es gab Viele, denen aus mannigfaltigen Ursachen an derAusbreitung und Bekräftigung dieser Gerüchte nicht weniggelegen war Eine starke Macht war in die Gegend geschicktworden, um die rebellischen Bauern zu bezwingen; und diezu diesem Zwecke ausgeschickten Ritter und Edle ermangeltennicht, an den «lenden Plebejern das edle Blut zu rächen, dassie während ihres vorübergehenden Sieges vergossen hatten.

Die Krieger des unglücklichen Wenlock waren von dem-selben Glauben ,»gesteckt. Von Vielen der eiligen und feigenUebergabe eines Postens, der wohl noch hätte vertheidigtwerden können, getadelt, suchten sie sich dadurch zu rechtfer-tigen, daß sie die feindlichen Absichten der Reiterei de Lacy'sals die einzige Urjrche ihrer vorzeitigen Unterwerfung an-gaben.

Diese auf dem Zmgniffe so parteiischer Menschen beruhen-den Gerüchte verbreihten sich im ganzen Lande und ermuthig-ten, in Verbindung mt der unläugbaren Thatsache, daß Da-mian in dem festen Süloffe Karäe äoloureuse, das sich gegendie königlichen Waffen wrtheidigte, Schutz gesucht batte, diezahlreichen Feinde des Hauses de Lacy, während sie dessenVasallen und Freunde fatzzur Verzweiflung brachten, da diesenur die traurige Wahl vor sich sahen, entweder ihrem Lehens-