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von denen, welche er begünstigt, nicht leiden — doch, dortkommt, wie ich glaube, Vidal, um uns nach seinem Gutdün-ken über unsere Lage zu berichten."
Man sah in der That einen Reiter, auf dem nach demXi8t-vnen führenden Pfade, -erbeieilen. Seine Kleidung, inder etwas von der morgenländischen Tracht mit dem phan-tastischen Anzuge, den Leute seines Standes gewöhnlich tru-gen, vermischt war, überzeugte den Constabel, daß sich ihnender Minstrel, von dem sie so eben gesprochen hatten, raschnähere.
Obschon Hugo von Lacy diesem Diener, als er ihn gegenden von Guarine geäußerten Argwohn vertheidigte, nichtsweiter widerfahren ließ, als was, wie er glaubte, seine ge-leisteten Dienste mit Recht erheischten, so hatte er doch imGrunde seines Herzens diesen Argwohn zuweilen getheilt,und war oft, als ein gerechter und ehrlicher Mann, auf fichselbst böse, daß er bloß einiger oberflächlicher Blicke und zu-fälliger Ausdrücke wegen, eine Treue in Zweifel zog, die durchmanche redliche und biedere Handlungen über jeden Verdachterhaben zu sein schien-
Als Vidal sich näherte und vom Pferde stieg, um demConstabel seine Ehrfurcht zu bezeugen, so beeilte sich seinHerr, ihn mit milden und freundlichen Worten anzureden,als sei er sich bewußt gewesen, Guarine's ungerechtes Urtheilüber ihn, durch das bloße Anhören desselben, einigermaßengebilligt zu haben. „Willkommen mein treuer Vidal," sagteer, „du warst der Rabe, der uns auf den Gebirgen von Wa-les ernährte, sei nun die Taube, die uns gute Botschaft vonden Gränzen bringt. — Du schweigst, was bedeuten diese nie-dergeschlagenen Blicke — diese verlegene Haltung — diese überdie Augen herabgedrückte Mütze? — In des Himmels Na-