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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
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Zweiunddreißigstes Kapitel.

Ihr Eulen fort! wie? nichts als Tvdtenliedcr?

Richard III.

Mehr als drei Monate waren seit dem, in dem letztenKapitel erzählten Ereignisse verflossen, das jedoch nur derVorläufer anderer ungleich wichtigerer Vorfälle war, die sichim Verfolge unserer Erzählung entwickeln werden. Allein,da wir nickt die Absicht haben, dem Leser einen umständlichenBericht aller einzelnen Vorfälle, so wie sie der Zeit nach aufeinander gefolgt sind, vor Augen zu legen, sondern bloß eineReihenfolge von Gemälden zu geben, welche die ergreifend-sten Ereignisse dem Auge oder der Einbildungskraft derer,die Antheil daran nehmen wollen, vorführen sollen, so eröff-nen wir jetzt eine neue Scene, und bringen andere Schau-spieler auf die Bühne.

Durch eine verwüstete Gegend, mehr als 12 Meilen vontlsräs äoloureuse entfernt, in der Hitze der Mittagssonne,die einen brennenden Glanz auf das schweigende Thal unddie schwarzen Ruinen der Hütten, die es einst geschmückt hatten,warf, wanderten langsam zwei Reisende. Ihre Kleider, ihrePilgerstäbc, ihre breit herabgekrämpien Hüte, rings umhermit Muscheln geziert, vor Allem aber das Kreuz von rothemTuche auf ihren Schultern erklärte sie für Pilger, die ihrGelübde erfüllt hatten, und von jenem unheilvollen Gestadezurückgckehrt waren, von dem in jenen Tagen von den Tau-senden, die nach demselben entweder aus Liebe zu Abenteuern,oder aus religiöser Begeisterung wallten, so wenige zurück-ke-rten.