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jede andere Festung in England, gehört dem Könige durchdas Gesetz; allein das Gesetz erkennt mir auch die Verthei-digung derselben zu; und unter dieser Bedingung haben meineVorfahren diese Ländereien erhalten. Ich habe Leute genugum die Burg Ksräe soloureuse zu behaupten, wie mein Va-ter, und mein Großvater vor ihm, sie behauptet haben. DerKönig ist sehr gnädig, daß er mir Beistand schickt; allein ichbedarf nicht der Hülfe der Miethlinge; auch halte ich es nichtfür rathsam, Leute in mein Schloß aufzunehmen, die es, indieser gesetzlosen Zeit, ihrer gesetzmäßigen Gebieterin entreißenkönnten."
„Lady," erwiederte der alte Krieger, „Se. Gnaden kennendie Gründe einer solchen Halsstarrigkeit wohl? Nicht Furchtvor den königlichen Truppen ist cs, die Euch, die Vasallendes Königs, zu diesem widerspenstigen Betragen veranlaßt.Ich könnte Euch, auf diese Eure Weigerung hin, für eineStaatsverrätherin erklären; doch der König gedenkt der DiensteEures Vaters. So wisset denn, es ist uns nicht unbekannt,daß Damian de Lacy, der diesen Aufstand angezettelt undbefördert, ja gegen seine Pflicht im Felde frevelnd, einen edelnGefährten dem Schwert der grausamen Bauern preisgegebenhat, unter diesem Dache Schutz fand, was Eurer Treue alsVasallin und Eurem Betragen als ein edelgeborenes Mäd-chen wenig Ehre macht. Liefert ihn uns aus, so will ich dieseBewaffneten hinwegführen, und Euch, ob ich es gleich kaumverantworten kann, mit der Besitznahme des Schlosses ver-schonen."
„Guy de Monthermer," antwortete Eveline. „Wer aufmeinen Namen einen Schatten wirft, erlaubt sich eine un-würdige Lüge; was aber Damian von Lacy betrifft, so weißer seinen Ruhm selbst zu vertheidigen. Nur dies Eine will