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Rosa zurück- „Was hältst du von diesen Dingen, meine weiseRathgeberin?" sagte sie zu ihr.
„Ich wünschte," erwiederte Rosa, „daß dieser junge Ritterniemals in das Schloß gekommen wäre — oder daß er es,da er nun einmal hier ist, alsbald verlassen könnte, oder end-lich, daß er für immer auf eine ehrenvolle Weise hier blei-ben dürfte"
„Was verstehst du unter dem Immer hier bleiben?"fragte Eveline in hastigem Ton.
„Laßt mich diese Frage mit einer andern beantworten. —Wie lange ist es jetzt, daß der Constabel von Chester ab-wesend ist?"
„Auf den nächsten St. Clemenstag 3 Jahre; doch wassoll das hier?"
„Nichts als —"
„Als was? — Ich gebiete dir es auszusprechen."
„In wenigen Wochen habt Ihr das Recht, frei über EureHand zu verfügen."
„Und glaubst du, Rosa," sagte Eveline, sich mit Würdeerhebend, „daß es keine Bande gibt, als die, welche des Schrei-bers Kiel gezogen hat; wir wissen wenig von des ConstabelsSchicksalen; allein das wenigstens wissen wir, daß seine him-melhohen Hoffnungen gesunken sind, und sein Schwert undMuth zu schwach waren, das Schicksal des Sultan Saladinzu ändern. Nimm einmal an, daß er in Kurzem zurückkehrt,wie wir so manche Kreuzfahrer zurückkehren sahen, arm undkrank. — Nimm an, er findet seine Ländereien verwüstet, undseine Anhänger durch die letzten unglücklichen Ereignisse zer-streut — wie würde es wohl klingen, wenn er auch nochdazu seine Braut mit dem Neffen, dem er am meisten traute,verlobt fände? Glaubst du, daß eine solche Verpflichtung der
Die Verlobten. 27