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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
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401
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Drohe mir nicht, Knabe," sagte Genvil,und erhebedas Schwert nicht gegen mich. Ich sage dir, Amclot, solltedeine Waffe sich mit der weinigen messen, so versichere ichdich, daß nie ein Dreschflegel mehr Spreu in die Luft ge-sandt hat, als ich Splittern aus deinem vergoldeten Brat-spieß machen wollte. Schau, hier sind Graubärte, die nichtLust haben, um der Laune eines jeden Knaben willen auSzu-ziehen. Was mich betrifft, so streite ich mich nicht langedarum; cs ist mir gleichgültig, ob dieser oder jener Knabemich anfuhrt. Allein für jetzt bin ich de Lacp's Krieger undnicht überzeugt, daß wir de Lacp einen angenehmen Diensterweisen würden, wenn wir diesem Wenlock zu Hülfe zögen.Warum führte er uns nicht diesen Morgen dahin, wo er unsnach den Bergen zu ziehen befahl?"

Ihr wißt die Ursache wohl," sagte der Page.

Ja, wir wissen die Ursache, oder wenn wir sie nicht wis-sen, so können wir sie errathen," antwortete der Fahnenträ-ger mit einem schallenden Gelächter, das von einigen seinerGefährten wiederholt wurde.

Ich will dir die Verleumdung in deine falsche GurgelHinunterzwängen, daß du daran zu morgen hast," sagte derPage, zog sein Schwert und stürzte jählings auf den Ban-nerträger los, ohne die große Verschiedenheit ihrer Stärke zubeachten.

Genvil begnügte sich damit, seinen Angriff durch eine ein-zige und, wie schien, leichte Bewegung seines gigantischenArmes zu vereiteln, indem er den Pagen mit demselben aufdie Seite drückte, zu gleicher Zeit aber seinen Hieb mit derFahnenstange abwehrte.

Ein abermaliges lautes Gelächter erfolgte, und Amelot,der sah, daß alle seine Anstrengungen erfolglos blieben, warf

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