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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
Seite
402
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sein Schwert von sich, und eilte, vor Stolz und Unwillenweinend, zu Lady Eveline» zurück, um ihr den schlechten Er>folg seiner Bemühungen zu berichten.

Alles," sagte er,ist verloren die feigen Schurkenhaben sich empört und wollen nicht ausziehen; und ihre Träg-heit und Muthlosigkeit wird meinem theuern Gebieter zurLast gelegt werden."

Das soll nie und nimmer geschehen," sagte Eveline,und kostete es mich auch das Leben folgt mir, Amelot."

Hastig warf sie eine scharlachrothe Schärpe über ihreschwarze Kleidung und eilte in den Schloßhof hinab, begleitetvon Gillian, die während des Gehens verschiedene, Erstaunenund Mitleid ausdrückende Geberden annahm, von Rosa, diedie Gefühle, welche sie wirklich empfand, sorgfältig zu verber-gen suchte.

Eveline betrat den Schloßhof mit dem feurigen Auge undder glühenden Stirne, welche ihre Vorfahren in Gefahr undRoth zu zeigen pflegten, wenn ihre Seelen sich waffneten, umdem Sturme zu begegnen, und in Miene und Blick hohenHerrschersinn und tiefe Verachtung der Gefahr an den Taglegten. Ihre Gestalt schien in diesem Augenblicke vergrößertund erhöht, und in einer klaren und leichtvernehmlichenStimme, die jedoch die Zartheit des weiblichen Tones nichtüberschritt, hörten sich die Meuterer also anreden-Was istdicß, ihr Herren?" sagte sie, und während sie so sprach, schie-nen sich die massiven Gestalten der bewaffneten Krieger näheraneinander anzuschließen, als suchten sie ihrem individuellenTadel zu entgehen.

Was bedeutet dieß?" fragte sie nochmals;glaubt ihr,daß jetzt die geeignete Zeit zum Aufruhr sei, da euer Gebie-ter abwesend ist, und sein Neffe und Stellvertreter auf dem