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»Nicht einem einzigen Begleiter," sagte der FlamänderHastig, „nicht einem einzigen jener fleischfressenden Schurken,ausgenommen dem Pagen, der ihn pflegen, und dem Arzte,der ihn heilen soll."
„Aber diesen Dreien wenigstens darf ich den Schutz EuresHauses anbieten," sagte Rosa.
„Thue, was du willst, thue was du willst!" sagte der lie-bende Vater. „Bei meiner Treue, Röschen, es ist gut fürdich, daß du Verstand und Mäßigung im Bitten hast, da ichso thöricht schnell im Gewähren bin. Dieß ist nun einedeiner Grillen von Ehre oder Großmuth. — Aber glaubemir, Rosa, Diejenigen, welche thun wollen, was besser alsgut ist, bringen manchmal hervor, was schlimmer als schlimmist! — Allein ich glaube, ich werde dießmal mit der bloßenFurcht davon kommen ; denn deine Gebieterin, die, mit Ehrenzu melden, etwas von einem irrenden Fräulein hat, wird dasritterliche Vorrecht, ihren Ritter in ihrem eigenen Hause zubeherbergen, vertheidigen."
Der Flamänder prophezeite wahr. Rosa hatte Evclinennicht sobald den Vorschlag gemacht, den verwundeten Damianbis zu seiner Genesung in ihres Vaters Hause zu lassen, alsihre Gebieterin das Anerbieten kurz und bestimmt verwarf-„Er war mein Erretter," sagte ste, „und wenn es ein Wesengibt, für das die Thore von Kurse soloureuse von selbstauffliegen sollten, so ist es Damian de Lacy. — Nein, Mäd-chen, blicke mich nicht mit so argwöhnischer und doch so be-trübter Miene an, — diejenigen, welche über die Heucheleierhaben sind, verachten den Argwohn. — Nur Gott, undUnsrer Frau bin ich Rechenschaft schuldig, und sie können imInnern meines Herzens lesen!!"
Schweigend gelangte man bis an's Burgthor, wo Lady