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24 (1852) Die Verlobten
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Wohl wahr; aber ist es auch für meine Gebieterin gutund weise?" fuhr Rosa fort.

Weise genug» wenn sie sich weise dabei benimmt. Dochwarum wolltest du daran zweifeln, Röschen?"

Ich weiß nicht," sagte Rosa, ungern selbst ihrem Vaterihre Besorgnisse und Zweifel verrathend;allein, wo böseZungen sind, gibt es auch böse Gerüchte. Sir Damian undmeine Gebieterin sind Beide noch sehr jung ich glaube, eswäre am besten, theuerster Vater, wenn Ihr dem verwunde-ten Ritter den Schutz Eures Daches anbötet."

Das wird nicht geschehen, Mädchen!" antwortete der Fla-mänder hastig.Das wird nicht geschehen, wenn ich esvermeiden kann. Kein Normann soll meine ruhige Schwelleüberschreiten, und eben so auch kein Engländer, um meinesruhigen Gewerbes zu spotten, und meine Lebensmittel aufzu-zehren. Du kennst sie nicht, weil du stets bei deiner Gebie-terin bist, und ihre Gunst genießest, allein ich kenne sie sehrgut, und das Beste, was ich von ihnen erlangen kann, istlässiger Flamänder und habgieriger Flamänder und flamändi-scher Esel ich danke den Heiligen, daß sie seit GwenwynsUeberfalle mich nicht mehr flandrische Memme scheltenkönnen."

»Ich glaubte immer, mein Vater," antwortete Rosa,EureGemüthSart sei zu ruhig, als daß Ihr diese niedrigen Ver-läumdungen beachten könntet. Bedenkt, daß wir Lehensleutedieser Lady sind, und daß sie meine huldreiche Gebieterin, undihr Vater Euer gnädiger Herr war; auch dem Constabel seidIhr für die Erweiterung Eurer Privilegien Dank schuldig. Mit Geld kann man Schulden bezahlen, allein Güte kannnur durch Güte vergolten werden, und ich sehe voraus, daßIhr nie mehr Gelegenheit haben werdet, dem Hause der