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24 (1852) Die Verlobten
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Verenger und der de Lacp einen so großen Dienst zu erwei-sen, als Ihr ihm jetzt erweisen könnet, wenn Ihr diesem ver-wundeten Ritter die Thüre Eures Hauses öffnet."

Die Thüre meines Hauses," antwortete der Flamänderweiß ich, wie lange ich dieses oder irgend ein anderesHaus auf Erden das meinige nennen kann? Ach! meineTochter, wir kamen hieher, um der Wuth der Elemente zuentfliehen, allein wer weiß, wie bald wir durch den Grimmder Menschen umkommen werden."

Ihr sprecht sonderbar, mein Vater," sagte Rosa;esverträgt sich nicht mit Eurer festen Weisheit, aus dem schnellenUnternehmen eines wallisischen Geächteten ein so allgemeinesUnglück zu weissagen."

Ich denke nicht an den einäugigen Freibeuter," sagteWilkin,obschon die Zunahme und Kühnheit solcher Räuber,wie Dawfyd, kein gutes Zeichen für ein ruhiges Land ist;allein du, die du in jenen Mauern wohnst, hörst wenig vondem, was außerhalb derselben vergeht, und eure Lage istnicht so beängstigend; auch hättet ihr nichts von diesenDingen von mir erfahren, falls ich es nicht für nöthig ge-funden hätte, mich in ein anderes Land zu begeben."

Wie, mein theuerster Vater, Ihr wolltet Euch aus diesemLande entfernen, wo Eure Sparsamkeit und Euer Fleiß Euchein ehrenvolles Auskommen gesichert haben?"

Ja, und wo mir der Hunger gottloser Leute, die mirdie Früchte meines Fleißes mißgönnen, wahrscheinlich einenunehrenvollen Tod bereiten wird. In mehr als einer Graf-schaft sind unter dem englischen Pöbel Unruhen ausgebrochen,und ihre Wuth ist gegen unser Volk gerichtet, als ob wirJuden oder Heiden, nicht aber bessere Leute und Christenwären, als sie selbst. Sie haben in Jork, Bristol und andernDie Verlobten, 25