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mauert in dieses finstere Gewölbe. Sie ist in Gefahr einesschrecklichen Todes zu sterben, wenn Gott mir nicht Hülfesendet!"
„Eveline Verenger," rief der Angeredcte voll Erstaunenaus. »Es ist unmöglich, — ich sah lange ihren grünen Man-tel — ich sah ihren Federhnt, als fie vom Schlachtfelde hin-weggeführt wurde, und ich meine Unfähigkeit, fie zu erretten,fühlte; meine Kraft schwand nicht eher gänzlich von mir, alsbis ich ihren flatternden Mantel und die tanzenden Federnihres Hutes ganz aus dem Gesichte verloren hatte, und alleHoffnung, fie zu retten, aus meinem Busen entflohen war."
»Getreuer Vasall, oder recht treuer Freund, oder groß-müthiger Fremdling, wer du auch sein magst," antworteteEveline, „wisse, daß du nur durch die List dieser wallifischenRäuber getäuscht worden bist — den Mantel und die Kopf-bedeckung Eveline Verengers haben fie in der That mit sichgenommen, und mögen fie dazu benützt haben, die treuenFreunde, die gleich dir für mein Schicksal besorgt waren, irrezu leiten; deßwegcn tapferer Krieger sinne, wenn du kannst,auf einige Hülse für dich und mich, denn ich fürchte, daßdiese Schurken, wenn fie der unmittelbaren Verfolgung ent-gangen find, wieder hieher zurückkehren werden, wie der Räu-ber zu dem Schlupfwinkel, wo er die gestohlene Beute nie-dcrgelegt hat."
»Jetzt sei die heilige Jungfrau gepriesen," rief der Ver-wundete aus, »daß ich die letzte Kraft meines Lebens in dei-nem gerechten und ehrenvollen Dienste verhauchen kann! Ichwollte zuvor nicht in mein Horn stoßen, um nicht einige vondenjenigen, welche wirklich mit deiner Befreiung beschäftigtwaren, zum Beistände meines werthlosen Selbsts zurückzu-rufen. Der Himmel verleihe, daß der Ruf jetzt gehört wird,