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24 (1852) Die Verlobten
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O, verhütet hier, um der heil. Jungfrau willen, Streitund Blutvergießen," sagte Eveline. »Nehmt mir lieber dieBinde von den Augen, und laßt mich mit denen reden, derenAnnäherung Ihr fürchtet. Sind es meine Freunde, wie ichvermuthe, so werde ich das Mittel zum Frieden zwischenEuch werden."

Ich verachte den Frieden," cntgegnete der Redende; »ichhabe ein kühnes und gewagtes Abenteuer nicht unternom-men, um es beim ersten Grollen des Glückes aufzugeben,wie ein Kind sein Spielzeug weglegt. Habt die Güte,edles Fräulein, und steigt vom Pferde, oder vielmehr, findetEuch nicht beleidigt, daß ich Euch so aus Eurem Sitze hebe,und Euch auf den Rasen niedcrsetze!"

Während er dieß sagte, fühlte sich Eveline von ihremZelter gehoben, und in einer sitzenden Stellung sorgsam aufden Boden niedergesetzt. Einen Augenblick darauf beraubtesie derselbe kecke Diener, der sie vom Pferd gehoben hatte,ihres Hutes, des Meisterstücks der Dame Gillian, und ihresMantels. »Ich muß Euch nun'ersuchen," sagte der Anführerder Räuber,auf Händen und Knieen in diese enge Oeffnungzu kriechen. Glaubt mir, ich bedaure, daß ich die Sicher-heit Eurer Person einer so sonderbaren Festung anver-trauen muß."

Eveline kroch, wie ihr geboten war, vorwärts, da siewohl einsah, daß Widerstand hier nichts nützen könne, und siedie Hoffnung nährte, die gehorsame Befolgung der Vor-schriften eines Mannes, der eine wichtige Person zu sein schien,werde sie vielleicht gegen die ungezügelte Wuth der Walliserschützen, denen sie als die Ursache des Todes GwenwynS undder Niederlage der Britten vor Ksräe üoloureuse so ver-haßt war-