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gellendes Geschrei ausstieß, und seine langen dünnen Beineweit hinter sich nachschleppend in die milde Luft ausflog. Indiesem Augenblicke warf der Kaufmann mit einem lautenGeschrei den Falken, welchen er trug, in die Lüfte, nachdemer ihm zuvor die Haube abgenommen hatte, damit er seinerBeute ansichtig werden konnte.
Rasch, wie eine Fregatte, die einer reichen Gallione nach-jagt, schoß der Falke auf den Feind los, den er zu verfolgenangewiesen war; der Reiher aber, der sich auf den Fall, daßes ihm unmöglich werden sollte, durch die Flucht zu entrin-nen, zur Vertheidigung vorbereitete, bot seiner ganzen Schnel-ligkeit auf, um einem so furchtbaren Feinde zu entfliehen.Die fast unvergleichbare Kraft seiner Schwingen entfaltend,stieg er, in kurzen Kreisen sich drehend, höher und immerhöher in die Luft, damit der Falke keinen günstigen Stand-punkt zum Angriffe gegen ihn bekommen möchte; währendsein spitzer Schnabel an dem äußersten Ende eines Halses,der so lang war, daß er ihn in den Stand setzte, jeden Ge-genstand in einer Entfernung von einigen Schuhen nach jederRichtung hin zu erhaschen, für jeden minder kühnen Angreiferalle Schrecken eines maurischen Wurfgeschoßes besaß.
Ein neuer Falke ward jetzt in die Höhe geworfen, unddurch das Halloh des Falkenjägers aufgemuntcrt, sich mitseinem Gefährten zu vereinigen. Beide fuhren nun unaus-gesetzt fort, durch eine Reihenfolge von kleinen Kreisen, sichin die Luft zu erheben, oder sie, so zu sagen, zu ersteigen,und suchten jene höhere Höhe zu erreichen, die der Reiherseinerseits zu behaupten trachtete. Zum ausgezeichneten Ver-gnügen der Zuschauer ward der Wettkampf so lange fort-gesetzt, bis alle Drei sich beinahe ganz in die gekräuselten Wol-ken verloren hatten, aus denen man zuweilen das rauhe und