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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
Seite
357
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Gelegenheit dar- Der Rand des Teiches an der Seite desFelsen war hie und da mit ziemlich großen Fragmenten be-deckt, die sich von der über denselben aufgethürmten Felsen-maffe losgerifsen hatten. Doch war ihre Zahl nicht so be-deutend, daß sie diese angenehme Rennbahn versperrt hätten.Manche dieser Felsentrümmer hatten bei ihrem Herabfallendas Ufer des Flusses überschritten, und lagen nun in dem-selben wie kleine Inseln. Zwischen diesem kleinen Archipela-gus nun entdeckte Raouls scharfes Auge den Reiher, den sieaufsuchten.

Man hielt eine augenblickliche Berathung, um zu entschei-den, auf welche Art sie sich dem düstern und einsamen Vogelnahen sollten, der, nicht ahnend, daß er selbst der Gegenstandeines so furchtbaren Hinterhalts war, regungslos auf einemSteine am Ufer des See's stand, und auf die kleinen Fische oderdie Wafferwürmer lauerte, die sich zufällig seinem einsamenStandpunkte nahen sollten. Zwischen Raoul und dem Fal-kenhändler hatte eine kurze Debatte über die beste Art Statt,das Wild so aufzuscheuchen, daß Lady Eveline und ihre Be-gleiter den Aufflug deutlich und vollkommen gewahren konn-ten. Ob es am leichtesten sei, den Geier durch kar fettesoder tlie fettes rerre, zu erlegen das heißt: auf dem dies-seitigen oder jenseitigen Ufer des Teichs dies wurde mitso athemloser Aengstlichkeit besprochen, als ob irgend eingroßes oder gefährliches Unternehmen hätte ausgesührt wer-den müssen.

Endlich war man überein gekommen, und die Gesellschaftbegann gegen den Waffereinsiedlcr vorzurücken, der jetzt ihreAnnäherung bemerkt hatte, und sich in seiner vollen Höheaufrichtete, seinen langen dünnen Hals emporstreckte, seinebreiten fächerartigen Flügel ausspannte, sein gewöhnliches