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»3ch gebe dieß zu," sagte der Kaufmann, „allein wennwir über den Preis einig werden, denn das ist die Haupt-sache, so sollst du die Vögel fliegen sehen, wenn du willst,und dann kannst du sie kaufen oder nicht, wie du es für gutfindest. Ich will kein ehrlicher Kaufmann sein, wenn du jesiehst, daß sie von irgend einem Vogel überwunden werden,sei es nun im Aufsteigen oder im Niederfchießen."
„Das ist artig, wenn der Preis eben so ist," sagte Raoul.
„Er soll eben so sein," sagte der Falkenhändler; „denn ichhabe durch die Gunst des guten Königs Reginald von Mansechs verschiedene Gattungen von der Insel hierher gebracht,und jede Feder von ihnen verkauft bis auf diese; da ich nunso meine Käfige geleert und meinen Beutel gefüllt habe, somöchte ich mit dem Ueberreste nicht lange belästigt sein; undwenn ein guter Bursche und Kenner, wie du einer zu seinscheinst, Gefallen an den Falken findet, wenn er sie fliegengesehen hat, so mag er den Preis selbst bestimmen."
„Laß das gut sein," sagte Raoul; „wir wollen keinen blin-den Handel schließen; meine Gebieterin ist, wenn die Falkenetwas taugen, mehr im Stande, sie zu bezahlen, als du siewegzuschenken. Bist du mit einem Byzantiner für das Stückzufrieden?"
„Mit einem Byzantiner? Herr Falkenier, bei meinerTreu, Ihr seid kein kühner Bieter! dessenungeachtet verdop-pelt Euer Anerbieten, so will ich mich darüber besinnen."
„Wenn die Falken gut abgerichtet sind," crwiederte Raoul,so will ich dir einen und einen -alben Byzantiner geben;aber erst will ich sie einen Geier niederwcrfen sehen, ehe ichso rasch einen Handel mit Euch abschließe."
„Gut," sagte der Kaufmann, „ich thue besser daran, ichnehme Euer Anerbieten an, als daß ich mich noch länger mit