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ihnen belaste; denn brächte ich sie nach Wales, so könnte ichauf eine böse Art, durch eines ihrer langen Messer, bezahltwerden. Wollt Ihr unverzüglich zu Pferde sitzen?"
„Gewiß," entgegnete Raoul; „und obschon der März eingeeigneterer Monat zum Geierfangen ist, so will ich Euch docheinen dieser Froschfrcffer zeigen, wenn wir etwa eine Meileam Wasser hinreiten."
„Ich bin es zufrieden, Herr Falkenier," sagte der Kauf-mann. „Allein sollen wir allein gehen, oder ist kein Herr,keine Gebieterin im Schlosse, die eine kecke Falkenjagd mitanzusehen wünscht? Ich scheue mich nicht, diese Falken selbsteiner Gräfin zu zeigen."
„Meine Gebieterin," sagte Raoul, „war sonst eine ziemlichgroße Freundin von Jagdbelustigungen; allein, ich weiß nichtwarum, seit ihres Vaters Tode ist sie stets schwermüthig undverstimmt, und lebt in ihrem schönen Schlosse wie eine Nonneim Kloster, ohne irgend eine Ergötzlichkeit zu genießen- DochGillian, du vermagst viel über sie, — drum thue jetzteinmal etwas Gutes, — bewege sie, einen Ausflug zu machen,und der Jagd dieses Morgens beizuwohnen. Das arme Herzhat den ganzen Sommer über noch keine Zerstreuung ge-habt.«
„Das will ich thun." sagte Gillian; „ja, ich will ihr auchnoch einen neuen Neisehut zeigen, den kein sterbliches Weibohne den Wunsch betrachten kann, ihn ein wenig auf ihremHaupte flattern zu sehen."
Während Gillian so sprach, schien cS ihrem eifersüchtigenGatten, als ob sie mit dem Kaufmanne Blicke wechselte, dieein höheres Einverständniß anzudeuten schienen, als ihre kurzeBekanntschaft möglich machte, selbst wenn mau die ungemeinoffene und zugängliche Gemüthsart der Dame Gillian ge-