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Schloßthor hinaus auszudehnen, so war es nicht hinreichend,daß die Thore geöffnet und die Brücken herabgelasscn wurden;es mußte auch noch eine bewaffnete Bedeckung zu Fuß oderzu Pferd, je nach den Umständen, ausrucken, um Lady Eve-linen Sicherheit und Schutz zu gewähren. Ohne diese mili-tärische Begleitung konnten sie sich, wenn sie gesichert seinwollten, nicht einmal bis zu den Mühlen wagen, wo der ehr-liche Wilkin Flammock, seine kriegerischen Thaten vergessend,mit den Arbeiten seines Gewerbes beschäftigt war. Alleinwenn man eine weitere Ergötzlichkeit beabsichtigte, und dieGebieterin von Ksräe ckoloureuss der Falken- oder sonst einerJagd einige Stunden zu weihen beschloß, so wurde ihreSicherheit einer so schwachen Obhut, als die Besatzung derBurg gewähren konnte, nicht anvertraut. Es war erforder-lich, daß Raoul durch einen besonder», des Abends zuvorabgeschicktcn Boten, Damian von ihrem Vorsatze benachrich-tigte, damit man noch vor Tages-Anbruch, mit einer Ab-theilung leichter Reiterei, die Gegend durchstreifen konnte,in der sie sich zu ergötzen beschlossen hatte; auch wurden, solange sie sich auf dem offenen Felde befand, auf allen ver-dächtigen Punkten Wachen ausgestellt. Zwar versuchte sieEinigcmale, ohne eine förmliche Ankündigung ihrer Absicht,einen Ausflug zu machen; allein alle ihre Vorsätze schienenDamian bekannt zu sein, sobald sie sie gefaßt hatte, und siewar nicht sobald auf dem freien Felde, als man auch schonstarke Abtheilungen von Bogenschützen und Lanzenträgeradie Tbäler durchziehen und die Gebirgspässe besetzen sah; jaDamians eigenen Federbusch sah man gewöhnlich die Köpfeder fernen Krieger wallend überragen.
Die Förmlichkeit dieser Vorbereitungen verringerte dasVergnügen der Jagd so sehr, daß Eveline nur selten einer