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24 (1852) Die Verlobten
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Leute hielten, von dem Haushofmeister befehligt, beständig undsorgfältig Wache. Vater Aldrovand führte indessen die Ober-aufsicht, da er, neben der Erfüllung seiner geistlichen Pflichten,manchmal Gefallen daran fand, einige Beweise von seinerfrühen, kriegerischen Erziehung zu geben.

Während diese Besatzung gegen jeden plötzlichen Ueber-fall von Seiten der Walliser Sicherheit gewährte, war einebedeutende bewaffnete Macht einige Stunden von Kurcke äo-loureuse stets bereit, bei der geringsten Gefahr vorzurücken,um die Festung gegen jede auch noch so zahlreiche feindlicheMacht zu schützen, die unabgeschreckt durch Gwenwyns Schick-sal, die Kühnheit haben könnte, eine regelmäßige Belagerungzu unternehmen.

Mit dieser Schaar, die unter Damians Aufsicht stets kampf-bereit gehalten wurde, konnte in dringenden Fällen auch nochdie ganze Kriegsmacht der Gränzlande vereint werden, diehauptsächlich aus den zahlreichen Truppen der Flamänder undanderer Fremden, die gegen dte Verpflichtung, Kriegsdienstezu thun, Ländereien besaßen, bestand.

Während die Festung so vor feindlicher Gewaltthat be-schützt war, floß das Leben ihrer Bewohner so gleichförmigund einfach dahin, daß Jugend und Schönheit wohl ent-schuldigt werden konnten, wenn sie sich, selbst mit einigerGefahr, mehr Mannigfaltigkeit wünschten. Die einzige Er-holung von den Arbeiten der Nadel bestand in einem Spazier-gange um die Zinnen der Burg, wo Eveline, Arm in Armmit Rosa gehend, von jeder Schildwache einen militärischenGruß erhielt; oder sie erging sich auf dem Schloßhose, wodie Mützen der Diener ihr dieselbe Ehrfurcht erwiesen, diesie oben von den Picken und Wurfspießen der Wächter erhal-ten hatte. Wünschte sie aber ihren Spaziergang über das

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