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tigste Hain wurden nicht mehr zum Behufe des Mittagsmahlserwählt; sondrrn die Wohnung irgend eines Gutsbesitzers,oder eine kleine Abtei gewährte die nöthige Gastfreundschaft.
Alles schien mit der gewissenhaftesten Rücksicht auf Rangund Anstand angeordnet zu sein — es schien, als ob eineNonne von irgend einem strengen Orden, nicht aber ein jungesMädchen von hoher Geburt, und eine reiche Erbin durch dasLand reise; und obschon Evclinen der Zartsinn gefiel, derauf diese Art ihre schutzlose und eigenthümliche Lage zu ach-ten schien, so wollte sie cs doch manchmal für unnölhig finden,daß dieselbe ihrer Erinnerung durch so viele indirecte Winkeaufgedrungen werden sollte. So befremdete cs sie auch, daßDamian, dessen Sorge sie so feierlich anvertraut worden war,ihr auf ihrem Wege nicht einmal seine Aufwartung machte.Manchmal flüsterte ihr zwar eine gewisse innere Stimme zu,daß nahes und häufiges Zusammentreffen unschicklich, ja selbstgefährlich sein würde; allein sicherlich verpflichteten ihn, sodachte sie, die gewöhnlichen Pflichten eines Ritters und Edel-manns zu einigem persönlichen Umgänge mit dem seinemSchutze anvcrtrauten Märchen, und wäre cs auch nur, umzu fragen, ob sie mit den zu ihrer Sicherheit getroffenen An-stalten zufrieden sei, oder ob sie irgend einen besondern Wunscherfüllt haben möchte. Der einzige Verkehr jedoch, der zwischenihnen statt hatte, geschah durch Amelot, Damians von Lacpjungem Pagen, der jeden Morgen und Abend Evelincs Be-fehle in Betreff des einzuschlagenden Weges, und der Stun-den der Reise und Ruhe einholte.
Diese Förmlichkeiten machten Evclinen die Einsamkeitihrer Rückkehr noch unangenehmer, und ohne Rosa'ü Gesell-schaft würde sie sich zu einem unerträglichen lästigen Zwangeverurtheilt gesehen haben. Sie wagte sogar ihrer Begleiterin