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24 (1852) Die Verlobten
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einige Bemerkungen über das sonderbare Betragen de Lacy'szu machen, der seiner Stellung ungeachtet, ihre Nähe fasteben so sehr, als die eines Basilisken, zu scheuen scheine.

Rosa ließ die erste Bemerkung dieser Art hingehen, alsob sie sie nicht gehört habe; als aber ihre Gebieterin ihr einezweite ähnliche Bemerkung nachschickte, so antwortete sie mitder Freimüthigkcit und Aufrichtigkeit ihres Charakters, ob-wohl nicht ganz mit ihrer gewöhnlichen Klugheit:Damianvon Lacy thut wohl daran, edles Fräulein. Derjenige, demdie Bewachung eines königlichen Schatzes anvertrauet ist, solltesich wohl billig enthalten, seine Blicke zu oft auf denselbenzu werfen."

Eveline errötbete, hüllte sich dichter in ihren Schleier, undnannte während der ganzen Reise den Namen Damian vonLacy nicht mehr.

Als am Abende des zweiten Tages die grauen Thürmevon Ksrcke üoloureu8s ihren Blick begrüßten, und sie ihresVaters Banner auf dem höchsten Wachtthurme, ihrer An-kunft zu Ehren, wieder wehen sah, so mischte sich etwas Pein-liches in ihre Empfindungen; allein im Ganzen genommen,betrachtete sie diese alte Wohnung als einen Zufluchtsort,wo sie die neue Gedankenbahn, welche ihr die Umstände er-öffnet hatten, auf demselben Schauplatze, der ihre Kindheitund Jugend beschirmt hatte, ungestört würde verfolgen können.

Sie spornte ihren Zelter an, um das alle Portal sobaldals möglich zu erreichen, verneigte sich eilig gegen die wohl-bekannten Gesichter, die sich auf allen Seiten zeigten, ohnejedoch mit irgend Jemand ein Wort zu sprechen, stieg, an derKapelle angelangt, ab, und eilte zu der Nische, in welcherdas wunderbare Gemälde aufbewahrt wurde. Hier warf siesich auf den Boden nieder und flehte die heilige Jungfrau