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Evcline schien erstaunt, und sogar tief bestürmt, als sie denso schnell angckündigten Entschluß ihres Bräutigams vernahm,und vielleicht war cs ein glücklicher Umstand, daß die Bemer-kung der Aebtissin den Constabel zu einer Antwort nöthigte,und ihn zu bemerken verhinderte — daß ihre Farbe mehrals einmal von der tiefsten Bläffe in das hellste Hochrothüberging.
Rosa, die man nicht von der Unterredung ausgeschlossenhatte, trat dicht zu ihrer Gebieterin hin; und sich stellend, alswolle sie ihren Schleier zurecht legen, während sie ihr imGeheimen innig die Hand drückte, gab sic ihr Zeit und Auf-munterung, sich zur Ertheilung einer Antwort zu fassen. Siewar kurz und bestimmt, und mit einer Festigkeit ausge-sprochen, die bewies, daß die Unschlüssigkeit des Augenblicksverschwunden oder unterdrückt worden war. Im Falle einerGefahr werde sie nicht ermangeln, Damian de Lacy um sei-nen Beistand zu bitten, den er ihr schon früher einmal habezu Theil werden lassen; allein sie fürchte in ihrem festenSchlosse Knrcks ckoloureuse, wo sie, bloß von ihrem eigenenHaushalte umgeben, sich aufzuhalten gedenke, keine Gefahr.Sie sei, fuhr sie fort, in Betracht ihrer Lage, entschlossen, inder größten Zurückgezogenheit zu leben, die, wie sie erwarte,selbst von dem jungen edlen Ritter, dem ihre Beschützunganvertraut sei, nicht unterbrochen werden solle, falls nichtirgend eine Besorgniß für ihre Sicherheit seinen Besuch un-umgänglich nvthwendig machen würde.
Die Aebtissin schenkte, wiewohl in kaltem Tone, einemEntschlüsse ihren Beifall, den ihre Begriffe von Anstand billig-ten. Eilig wurden nun die nöthigen Anstalten zur RückkehrEvclinenS auf die Burg ihres Vaters getroffen. Zwei Zu-sammenkünfte, die, bevor sie das Kloster verließ, statt hatien,