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Gebieter an einem Menschen nahm, der seiner Meinung nachzu der niederen Menschenklasse gehörte. Nach einigen weiternErkundigungen befahl der Constabel, den Flamänder augen-blicklich herbeizurufen.
Andere Geschäfte des Morgens boten sich jetzt dar (dennder schnellen Abreise wegen mußten viele Vorkehrungen inaller Eile getroffen werden), als, indem der Constabel gerademehrcmn seiner Offiziere Audienz ertheilte, die wohlbeleibteGestalt Wilkin Flammock sich am Eingänge des Zeltes, in ei- ^ner Jacke von weißem Tuche, und bloß ein Messer an derSeite, zeigte.
„Verlaßt das Zelt, meine Herren," sagte de Lacy; „alleinbleibt in der Nähe; hier kommt Jemand, mit dem ich untervier Augen sprechen muß." Die Offiziere entfernten sich, denConstabel und den Flamänder allein lassend. „Ihr seid WilkinFlammock, der gegen die Walliser in Kurse äoloureuse sotapfer focht?"
„Ich that mein Möglichstes," antwortete Wilkin. „MeinVertrag verpflichtete mich dazu, und ich hoffe, ich werde stetsals ein Mann handeln, auf den man sich verlassen kann."
„Es scheint mir," sagte der Constabel, „daß Ihr, die Ihrso viele körperliche Kraft, und wie ich höre, so große Geistes-kühnheit besitzt, den Blick wohl nach etwas Höherem, als die-ses Euer Weberhandwerk ist, richtet "
„Jedermann sucht seine Lage zu verbessern, gnädiger Herr,"sagte Wilkin; „doch bin ich so weit entfernt, mich über dieineinige zu beklagen, daß ich mich gerne dazu verstehen wollte,sie nie besser zu wünschen, falls ich versichert sein könnte, daßsie nie schlimmer würde."
„Wohl, Flammock," sagte der Constabel; „allein ich habeEuch höhere Dinge zugedacht, als Eure Bescheidenheit be-