greift — ich habe im Sinne, dir ein wichtiges Amt anzuver-trauen."
„Falls es Tuchballen betrifft, gnädigster Herr, so wird ihmNiemand besser vorsteben, als ich" sagte der Flamänder.
„Still! du bist zu niedrigen Sinnes," sagte der Constabel.„Wie, wenn du, was deine Tapferkeit wohl verdient, zum Rit-ter geschlagen und zum Kastellan von Karäe äoloureuse er-nannt würdest."
„Was die Ritterwürde anbelangt, Mplord, da muß ich umVerzeihung bitten; denn sie würde eben so wenig für michpassen, als ein vergoldeter Helm für einen Eber. Allein je-dem Amte, sei cs nun auf einer Burg, oder in einem Dorfe,getraue ich mir eben so gut vorzustehen, als irgend ein An-derer."
„Ich fürchte, dein Rang muß etwas erhöht werden," sagteder Constabel, die unkriegerische Kleidung der vor ihm stehen-den Person betrachtend; „er ist jetzt noch zu niedrig für denBeschützer und Wächter einer jungen Dame von hohemRang."
„Ich der Beschützer einer jungen Dame von hohem Rang!"rief Flammock aus, und seine lichten und großen Augen wur-den, während er sprach, noch größer, lichter und runder.
„Ja, du," sagte der Constabel. „Lady Eveline wird ihre»Aufenthalt wieder nach der Burg Ksräe soloureuse verlegen-Ich habe darüber nachgedacht, wem ich die Beschützung ihrerPerson so wie der Festung anvertrauen könne- Würde ichirgend einen berühmten Ritter, deren mir viele zu Gebotstehen, wählen, so würde er sich durch Kriegsthaten im Kampfemit den Wallisern auszeichncn wollen, und sich in Unruhenstürzen, die die Sicherheit des Schlosses gefährden könnten;oder er würde sich von der Burg wegbegeben, um ritterlichen
Die Verlobten. 2 t