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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
Seite
316
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Die Treue der Weiber," antwortete Hugo von Lacp, seinHaupt auf's Kopfkissen nicderlegend.

Rach einem kurzen Vorspiele gehorchte der Minstrel undsang ungefähr Folgendes:

i.

Weiber Treu und Weiber WortSchreib' aus jene» Staub es dort,Drück'S der raschen Welle ein,Präg' es auf des Mondes Schein,Jeder Zug, den deine HandZiehet so, hat mehr Verstand,

Und mehr Klarheit als was manVon dem Ding verstehen kann.

2 .

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Wie Spinngeweb', das leicht zerreißt,

Ist, was ein Mädchen dir verheißt.

Dem Sandkorn gleichen an GewichtDes Mädchens Wort und Schwüre nicht.

Daß ihre Liebe so geschwindHinschwand, klagt' sich dem harten Kind.

Gleich gab sie wieder Schwur und HandUnd schnell sie wieder Glauben fand.

Wie! Schalk," sagte der Constabel, sich auf den Ellen-bogen stützend; von welchem betrunkenen Reimschmied hast dudiese halbwitzige Satyre gelernt?"

Von einem alten, mürrischen Freunde, Erfahrung ge-nannt," antwortete Vidal;ich bitte den Himmel, er mögeEure Herrlichkeit, oder jeden andern würdigen Mann, niedurch seine Schule gehen lassen "

Still, Bursche!" erwiederte der Constabel,ich sehe schon,du bist einer von jenen Narren, die gerne für witzig gehaltenwerden möchten, weil du mit Dingen scherzen kannst, welche