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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
Seite
311
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glaube, da die Geweihte der heiligen Jungfrau mich zurück-weist, so muß ich bei ihrer heiligen Beschützerin selbst Schutzsuchen."

Die ehrwürdige Frau» durch diese Antwort etwas über-rascht, stieß in einem Tone, der sich besser für einen Lollardenoder Bilderstürmer, als für eine katholische Aebtissin und eineTochter des Hauses der Verenger geschickt hätte, den Ausruf:him" ans. Wahr ist es, der Aebtissin angeerdte Ehrerbie-tung gegen die Frau Ksrcis Soloureu8e hatte sehr abgenom-mcn, seit sie die vollen Verdienste eines andern Bildes, dasihrem Kloster angehörte, kennen gelernt hatte.

Sie sammelte sich jedoch wieder und schwieg, währendder Constabel erklärte, daß die Nähe der Walliser denAufenthalt seiner Braut auf Karste stoloureuae vielleicht wie-der ebenso gefährlich machen könnte, als sie ihn früher gesun-den habe.

Als Antwort hierauf erinnerte ihn Eveline an die starkeBefestigung ihrer väterlichen Burg an die verschiedene»Belagerungen, die sie ausgehalten habe, und machte ihn be-sonders darauf aufmerksam, daß sie bei der letztern Gelegen-heit einzig und allein durch den Umstand gefährdet wordensei, daß ihr Vater, einem Ehrenpunkte nachgebend, mit derBesatzung einen Ausfall gemacht, und unter den Mauern derFestung einen Kampf unter ungünstigen Verhältnissen gewagthabe. Weiter führte sie ihm zu Gemüthe, daß es dem Con-stabel ein Leichtes sei, unter seinen oder ihren Vasallen eine»Seneschall von so anerkannter Klugheit und Tapferkeit zu er-nennen, daß die Sicherheit des Schlosses und seiner Gebiete-rin dadurch verbürgt sei.

Ehe de Lacy ihren Gründen etwas entgegensetzen konnte,erhob sich die Aebtissin, schützte ihre gänzliche Unfähigkeit, in