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weltlichen Dingen Rath zu crtheilen und die Regeln ihresOrdens vor, die ihr, wie sie sich mit erhöhter Farbe und ver-stärkter Stimme ausdrückte „die einfache und ruhige Erfül-lung ihrer klösterlichen Pflichten auscrlcgen," und ließ dasverlobte Paar in dem Sprechzimmer, ohne andere Gesell-schaft, als Rosa, die klüglichcr Weise in einiger Entfernungblieb.
Der Erfolg ihrer geheimen Unterredung war, wie es schien,Beiden angenehm, und als Eveline ihrer Rosa nachher er-klärte, daß sie unverzüglich unter einer hinreichenden Be-deckung nach Karcke ckoloureuse zurückkehren, und die Zeit desKreuzzugeS über daselbst bleiben werden, so geschah es miteiner Zufriedenheit, und einem Frohsinne, den ihre Begleite-rin seit vielen Tagen nicht an ihr bemerkt hatte. Hoch priessie auch des Constabels gütige Einwilligung in ihre Wünscheund sprach von seinem ganzen Benehmen mit einer Dankbar-keit, die sich zärtlichern Gefühlen zu nähern schien.
„Und doch, meine theuerste Gebieterin," sagte Rosa, „müßtIhr, wenn Ihr aufrichtig sprechen wollt, gestehen, daß Ihrdie Reihe von Zähren, die Eure Vermählung v.on dem TageEurer Verlobung trennt, als einen höchst wohlthätigen Auf-schub betrachtet."
»Ich gestehe es," sagte Eveline; „auch habe ich meinemkünftigen Gebieter meine Gesinnungen in dieser Hinsicht nichtverhehlt, so unangenehm sie ihm auch scheinen mochten. Alleinmeine Jugend, Rosa, meine große Jugend ist es, die michdie Pflichten der Gattin de Lacy's scheuen läßt. Dann lie-gen mir auch jene bösen Vorbedeutungen schwer auf demHerzen. Verwünscht von einer Verwandten und von der an-dern beinahe aus ihrem Hause getrieben, erscheine ich mirjetzt als ein Geschöpf, das das Unglück mit sich tragen muß,