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Ursache ihres Widerwillens zu kennen, beeilte er sich, sie denBesorgnissen zu entreißen, die sie augenscheinlich erfüllten.„Nein, hochwürdige Mutter," sagte er, „da Ihr die Sorgefür Eure Nichte so barsch ablehnt, so soll sie keiner ihrer an-dern Verwandten zur Last fallen. Während Hugo von Lacysechs schöne Burgen und noch manche andere Besitzthümerhat, soll seine Braut Niemand mit ihrer Gesellschaft belästi-gen, der sie nicht als eine große Ehre betrachtet, und ichmüßte, glaube ich, viel ärmer sein, als der Himmel mich ge-macht hat, hätte ich nicht Freunde und Untergebene genug,die sie zu bedienen und zu beschützen im Stande sind."
„Nein Mylord," sagte Eveline, sich aus der Niedergeschla-genheit erhebend, in welche die Unfreundlichkeit ihrer Ver-wandten sie versenkt hatte," da ein unglückliches Schicksal mirden Schutz der Schwester meines Vaters entzieht, so will ichweder bei einer entfcrntern Verwandten Schutz suchen, nochauch den annehmen, den Ihr mir, Mylord, so großmüthigerWeise anbietet, weil ich dadurch harte und, wie ich überzeugtbin, unverdiente Vorwürfe auf diejenige laden würde, diemich zwang, einen minder räthlichen Wohnort zu wählen.Mein Entschluß ist gefaßt. Es ist wahr, ich habe nur nocheine einzige Freundin, allein sie ist mächtig, und im Stande,mich nicht nur gegen das böse Geschick zu schützen, das michzu verfolgen scheint, sondern auch gegen die gewöhnlichenUebel des menschlichen Lebens "
„Ihr meint die Königin?" rief die Aebtissin, sie ungedul-dig unterbrechend.
„Die Königin des Himmels, hochwürdige Verwandte,"antwortete Eveline, „unsere Frau von Knräs äoloureuse,die sich stets gnädig gegen unser Haus bewiesen hat, und erstkürzlich meine besondere Beschützerin und Helferin war. Ich