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24 (1852) Die Verlobten
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zusprechen, ohne fremde Eingebungen zu beachten.Ich willgestehen, edler Herr," sagte sie, »daß ich damals, als EureTapferkeit mich vom Untergange rettete Euch ehrend undachtend, wie Euren verstorbenen Freund, meinen trefflichenVater, hätte wünschen können, daß Ihr von mir die Diensteeiner Tochter hättet annehmen wollen. Ich behaupte nicht,diese Gefühle ganz überwältigt zu haben, obschon ich sie, alsmeiner unwürdig und undankbar gegen Euch, bekämpft habe.Allein von dem Augenblicke an, wo es Euch gefiel, mich durchEure Bewerbung um diese geringe Hand zu ehren, habe ichmeine Empfindungen gegen Euch sorgfältig geprüft, und siemit meiner Pflicht in Uebereinstimmung gebracht, so daß ichmich für überzeugt halten kann, de Lacy würde in EvclineVerenger keine gleichgültige, vielweniger eine unwürdige Gat-tin finden. Darauf, Sir, könnt Ihr kühn bauen, mag nundie Vereinigung, um die Ihr nachgesucht habt, sogleich Stattfinden, oder weiter hinausgeschoben werden. Weiter muß ichbekennen, daß die Verzögerung dieser Vermählung mir ange-nehmer ist, als ihre unmittelbare Vollziehung. Ich bin jetztnoch sehr jung, und ganz unerfahren. Zwei oder drei Jahrewerden mich, glaube ich, der Bewerbung eines Mannes vonEhre würdiger machen." De Lacy bedurfte bei dieser Erklä-rung zu seinen Gunsten, so kalt und gemäßigt sie auch war,keiner geringern Anstrengung, um sein Entzücken zurückzuhal-ten, als früher, um seine Gemüthsbewegung zu hetzerischen.

Engel der Güte und Huld," sagte er, noch ein Mal nie-derknieend, und wiederum ihre Hand fassend,vielleicht solltemir die Ehre gebieten, freiwillig den Hoffnungen zu entsagen,die Ihr mir nicht gewaltsamer Weise rauben wollt. Allemwer ist einer solchen Seclengröße fähig? Laßt mich hoffen,daß meine unbegränzte Ergebung das, was Ihr aus der