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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
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304
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Euch einen einzigen Seufzer kostet- Wenn Ihr daher glaubt,Ihr könnet als de Lacp's Verlobte nicht glücklich sein, so mögtIhr meinen Beistand zur Vernichtung des Contractes in An-spruch nehmen, und einen glücklichern Mann glückselig machen."

Er würde fortgefahren sein, allein er fühlte, daß er in dieGefahr gerathen könnte, wieder von jenen zärtlichen Gefühlenüberwältigt zu werden, die seiner kräftigen Gcmüthsart soneu waren, daß er sich schämte, sie an den Tag kommen zulassen-

Eveline schwieg, und die Aebtissin nahm das Wort:Ihrhört, Nichte," sagte sie, »daß die Großmuth oder vielmehr dieGerechtigkeit des Constabel von Chester in Betracht seinernahen Abreise in ein weit entlegenes und an Gefahren allerArt reiches Land, den Vorschlag macht, einen Vertrag aufzu-lösen, der unter der besondern und ausdrücklichen Bedingungabgeschlossen wurde, daß er zu seiner Vollziehung in Englandbleiben solle. Ihr könnt, scheint cs mir, kein Bedenken tra-gen, sein Anerbieten mit Dank anzunehmen. Ich, meinerSeits will meinen Dank verschieben, bis ich sehe, daß Eurevereinten Bemühungen Seine Gnaden von Canterbury zurBilligung Eures Vorsatzes vermocht haben, denn der ehrwür-'dige Bischof könnte wiederum die Gesinnungen des Lord Con-stabel verändern, über den er bereits einen so großen Einflußausgeübt hat ohne Zweifel zum Heil seiner Seele!"

Sollen Eure Worte, hochwürdige Frau, andeuten, daßich den Vorsatz hege, unter dem Schutze der Autorität desPrälaten, der Erfüllung dessen auszuweichen, was ich zu thunmich für bereit erkläre, so kann ich Euch bloß sagen, daß Ihrdie erste Person seid, die Hugo de Lacy's Wort bezweifelthat;" während der stolze Baron eine Frau und eineNonne so anredete, konnte er nicht verhindern, daß seine