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als er bemerkte, daß die Aebtifsin seine Demüthigung, wennman sie so nennen konnte, mit triumphirendem Blicke betrach-tete. Er begann seine Verteidigung vor Evelinen mit männ-lichem Ernste, und wenn sie auch eine gewisse Wärme undGemüthsbewegung verrieth, so war sie doch mit einer Festig-keit und einem Stolze vorgetragen, der den der beleidigtenAebtifsin unterjochen zu wollen schien.
„Lady," sagte er, sich an Evelinen wendend, „Ihr habtvon der ehrwürdigen Aebtifsin vernommen, in welche unglück-liche Lage ich seit gestern durch die Strenge des Erzbischofs— vielleicht sollte ich sagen, durch seine gerechte aber strengeDeutung meines Gelübdes — versetzt worden bin- Ich kannnicht zweifeln, daß die ehrwürdige Frau Euch alles dieß mitpünktlicher Treue berichtet Hatz allein da ich sic nicht längermeine Freundin nennen kann, so laßt mich Horen, ob sie mirbei der Erklärung der unglücklichen Nothwendigkeit, die michzwingt, mein Vaterland unverzüglich zu verlassen, und mitihm die schönsten Hoffnungen» welche je eine Menschenbrustbeseelten, zu vergessen, oder wenigstens hintan zu setzen, hatGerechtigkeit widerfahren lassen. Die ehrwürdige Frau wirftmir vor, daß ich, der ich selbst an dem Aufschübe der Voll-ziehung des gestern abgeschlossenen Vertrags schuldig sei, dieWirkung desselben auf eine unbestimmte Reihe von Jahrenverschieben, nicht aber gänzlich ausheben wolle. Niemand ent-sagt gerne den Reckten, die mir der gestrige Tag verliehenhat, und laßt mich ein prahlendes Wort reden, ehe ich sieeinem vom Weibe gebornen Manne abtrete, würde ich dreiTage lang, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang, mitscharfem Schwert und Speer, mit Jedem um einen so holdenPreis zu kämpfen bereit sein- Allein gerne entsage ich dem,woran ich tausendmal mein Leben setzen würde, wenn es