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24 (1852) Die Verlobten
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Lande erringen, und deren Glanz nicht nur auf seine Gattin,sondern auch auf alle diejenigen übergehen werde, die in ir-gend einem Verwandtschafts- oder Freundschaftsverhältnissemit ihm stehen. Alle seine Beredtsamkeit war fruchtlos, ob-wohl er sie bei einem solchen Lieblingsthema auf's Höchstesteigerte. Zwar schwieg die Aebtisfin eine Zeitlang, nachdemer seine Beweisgründe erschöpft hatte; allein dieß geschahbloß, um zu überlegen, wie sie auf eine schickliche und anstän-dige Weise darthun könne, daß Kinder, die die gewöhnlicheFolge einer glücklichen Verbindung seien, und deren Daseinsie zur Fortdauer des Hauses ihres Vaters und Bruderswünsche, höchst wahrscheinlich nicht erwartet werden dürften,wenn dem Vertrage die Vermählung nicht folge, und die Ver-mählten nicht in einem und demselben Lande wohnen. Siedrang daher darauf, daß, da der Constabel seine Absicht indiesem höchst wichtigen Punkte geändert habe, die risuxisl-les als ungültig erklärt werden sollen; ja sie verlangte vondem Primas, als eine Handlung der Gerechtigkeit, daß, daer den Constabel gehindert habe, seinen ursprünglichen Vor-satz auszuführen, er jetzt seinen ganzen Einfluß zu Hülfe neh-men solle, um eine Verpflichtung aufzulösen, die so wesent-liche Veränderungen erlitten habe-

Der Primas, der wohl wußte, daß er selbst die Schuldvon de Lacy's vertragswidrigem Benehmen trage, glaubte esseiner Ehre und seinem Ruse schuldig zu sein, die Auflösungeiner Verpflichtung zu verhindern, bei der das Interesse unddie Neigungen seines Freundes gleich sehr betheiligt waren.Er verwieß der Aebtisfin die fleischlichen und weltlichenWünsche, welche sie, eine Dienerin der Kirche, in Betreff derEhe und des Interesses ihres Hauses nähre. Er warf ihrsogar vor, daß sie selbstsüchtigerweise die Fortdauer des Be-