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sich wohl bewußt, daß es sehr schwer halten werde, die guteLady mit dieser Veränderung auSzusöhnen, und sann dahereinige Zeit lang nach, wie er der Aebtissin die unerfreulicheNachricht am besten und gefälligsten mittheilen könne. Auchverstrichen einige Stunden während eines Besuches bei seinemNeffen, dessen Genesung so schnell vorrückte, als ob sie inder That eine wunderbare Folge seiner Nachgiebigkeit gegenden Erzbischof gewesen wäre.
Von Damians Wohnung begab sich der Constabel in'sKloster der Bcnedictinerinnen. Allein die Aebtissin war mitden Umständen, welche er ihr mittheilen wollte, bereits durcheinen frühcrn Besuch des Erzbischofs Baldwin selbst bekanntgemacht worden. Der Primas hatte bei dieser Gelegenheitdas Amt eines Vermittlers übernommen, da er wohl wußte,daß sein Sieg am Abende des vorigen Tages den Constabelin eine bedenkliche Lage, den Verwandten seiner Braut ge-genüber, versetzen müsse, und er nun die Streitigkeiten, welchedaraus entspringen könnten, durch seinen Einfluß und seinAnsehen beilegen wollte. Vielleicht hätte er besser gethan, denConstabel seine Sache selbst verfechten zu lassen; denn obschondie Aebtissin die Eröffnung mit aller, dem höchsten Würden-träger der englischen Kirche gebührenden Ehrfurcht anhörte,so leitete sie doch aus dem veränderten Entschlüsse des Con-stabel Folgerungen ab, welche der Primas nicht erwartethatte. Sie machte keine Einwendungen gegen de Lacy'sEntschluß, sein Gelübde zu erfüllen, allein sie bestand darauf,daß der Ehecontrakt mit ihrer Nichte gänzlich aufgelöst undbeiden Theilen die Freiheit gelassen werden sollte, eine neueWahl zu treffen.
Umsonst suchte der Erzbischof die Aebtissin durch die hohenEhren zu blenden, die sich der Constabel in dem heiligen