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mit mir. Das Heer des Kreuzzugs ist nur zu sehr schondurch Leute deines eiteln Standes belästigt, und willst duihre Zahl noch vergrößern, so soll cs nicht unter meinemSchutze geschehen; ich bin zu alt, als daß ich durch deineKunst bezaubert werden könnte, würdest du deinen Zauberauch noch so weise und verständig einrichten."
„Derjenige, welcher jung genug ist, um nach der Liebe derSchönheit zu streben und sie zu gewinnen," sagte der Minstrel,jedoch in einem ganz demüthtgen Tone, als befürchte er,seine Kühnheit möchte beleidigen, „sollte nicht behaupten, ersei zu alt, um den Zauber der Dichtkunst und des Gesangeszu empfinden "
Der Constabel lachte, nicht ganz unempfindlich gegen dieSchmeichelei, welche ihm den Charakter eines jüngern Bewer-bers beilegte- „Ich stehe dafür," sagte er, „du bist ein Lu-stigmachcr, noch zu deinen andern Eigenschaften."
„Nein," crwiederte der Minstrel, „dieß ist ein Zweig un-seres Gewerbes, dem ich schon längst entsagt habe. —Meine Schicksale haben mir die Lust zum Scherzen genommen."
„Nun denn! Kamerad," sagte der Constabel, „ist die Welthart mit dir verfahren, und kannst du dich den Regeln einesso strenge geordneten Haushalts, wie der meinige ist, fügen,so können wir uns vielleicht besser mit einander vertragen,als ich anfänglich geglaubt habe. Nenne mir deinen Namenund deine Heimath.— Deine Sprache klingt, meine ich, etwasfremd."
„Ich bin ein Armoricancr, Mylord, an den lustigen UfernMorbihans geboren, und daher hat meine Sprache nocheinen gewissen fremden Klang. Mein Name ist RenaultVidal.«