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darauf vernahm man die Töne einer besonder» Art von Laute,deren Saiten vermittelst eines kleinen Rades gehandhabt wur-den. Nach einem kurzen Vorspiele sang eine männliche Stimmevon gutem Umfange Verse, die in die neuere Sprache über-getragen, ungefähr also lauteten:
Auf! Krieger auf! — der Tag bricht an.
Im Schlummer nie sich Ruhm gewann;
Nie wann verlassen Berg und ThalErhellt der Morgensonne Strahl.
Dann, wann sie funkelnd glänzt und hehrAus Schwert und Panzer, He»» und Speer,
Verheißt sie manche» LvrbeerkranzIm wildgewagten Schwertertanz;
Die Waffe, der der Feind entflieht,
Stets in dem Morgengolde glüht.
Auf, waffne dich! — des Morgens Strahl,
Er ruft de» Landman» hi» in'S Thal;
Den Fischer ruft er an den See —
Den Jäger auf des Berges Höh.
Und gierig sucht des Forschers BlickIm staub'gen Buch der Weisheit Glück.
Auf Krieger! deine Lust ist Krieg,
Dein Aerndten Ruhm, dein Forschen Sieg.
Scho» muß, soll iln» der Feind entfliehe»,
Der Schild im Morgengolde glüh'n,
Armselig sich der Landmann nährt,
Und schlimmer noch der Waidmann fährt;
Am schlimmsten doch, wer Math und KraftHingibt dem Wahn der Wissenschaft.
Doch Jeder regt sich, schafft und wagt,
Sobald das Morgenroth getagt;
Und Jeder übt mehr seine Pflicht,
AlS der um Blut sich Ruhm erficht.
Auf SchrcckenSsohn! es funkle hehrIm Mvrgcnlicht die stolze Wehr.
IL