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Wirrung entgingen dem listigen Bischose nicht. Er faßte dieHand des Kriegers, als er so vor ihm stand, von dem Ge-danke» gequält, ob nicht der Umstand, daß er die Erlösungdes heiligen Grabes der Fortdauer seines Hauses hintan-gesctzt habe, durch die lebensgefährliche Krankheit seines Nef-fen bestraft worden sei. „Komm! edler de Lacy," sagte er— „die durch einen augenblicklichen Dünkel verschuldete Strafekann vielleicht jetzt noch durch Gebet und Buße adgcwendetwerden. Der Sonnenzeiger wich auf das Gebet des gutenKönigs Hesekiel zurück — Nieder! nieder! auf deine Kniceund zweifle nicht, daß du jetzt noch durch Beichte, Buße undAbsolution deinen Abfall von der Sache des Himmels sühnenkannst.«
Niedergeschlagen durch die Gebote der Religion, in derer erzogen worden wor, so wie durch die Furcht, seine Zö-gerung möchte durch die Gefahr seines Neffen bestraft werden,sank der Constabel auf seine Kniee vor dem Prälaten nieder,dem er kurz zuvor fast getrotzt hatte, beichtete als eine tiefzu bereuende Sünde den Vorsatz, seine Abreise nach Palästinazu verschieben, und empfing mit Geduld, wo nicht mit willi-ger Ergebung, die ihm von dem Erzbischof auferlegte Buße,die in dem Verbote bestand, in seiner beabsichtigten Verbin-dung mit Lady Evelinen weiter fortzufahren, bevor er ausPalästina zurückgekehrt sei, wo ihn sein Gelübde drei Jahrezu bleiben verpflichtete.
„Und nun, edler de Lacy,« sagte der Prälat; — „wie-derum mein geliebtester und geehrtester Freund, fühlst dudeine Brust nicht erleichtert, seit du dem Himmel deine Schuldso edel abgetragen, und deinen muthigen Geist von den selbst-süchtige» und irdischen Flecken gereiuiget hast, die seinen Glanzverdunkelten.«