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gen als seiner -eiligen Sache nachstrcbst, dein Neffe in demAugenblicke, in welchem wir-mit einander sprechen, von hin-nen gerufen worden ist?"
„Verhüte Gott," sagte der Baron und fuhr auf, als ober seinem Neffen zu Hülfe eilen wollte — dann hielt er plötz-lich wieder inne, und heftete einen scharfen und festen Blickauf den Prälaten. «Es ist nicht schön," sagte er, „daß EureEhrwürden mit den Gefahren, welche unser Haus bedrohen,tändeln. Damian ist mir theuer wegen seiner guten Eigen-schaften — theuer wegen meines einzigen Bruders. Gottverzeihe unS Beiden. — Er starb, als wir mit einanderuneinig waren. — Mplord, Eure Worte sollen mir andeuten,daß mein geliebter Neffe meiner Vergehungen wegen leidetund in Gefahr schwebt?"
Der Erzbischof merkte, das er endlich die Saite berührthabe, der die Herzfibern seines widerspenstigen Beichtkindeserzittern müssen. Wohl wissend, mit wem er cs zu thunHabe, crwiederte er mit großer Behutsamkeit — „Fern seieS von mir, die Rathschlüffe des Himmels erklären zu wollen!Allein wir lesen in der heiligen Schrift, daß wenn die Vätersaure Trauben essen, die Zähne der Kinder dadurch stumpfwerden. Was ist wohl natürlicher, als daß wir für unfernStolz und unsre Halsstarrigkeit durch eine Strafe gezüchtigtwerden, die so geeignet ist, jenen Geist des Uebermuthes zuzähmen? Ihr selbst werdet am Besten wissen, ob diese Krank-heit Eucrn Neffen befiel, che Ihr auf Abfall von dem Ban-ner des Kreuzes sännet?"
Hugo von Lacp erinnerte sich schnell an das Vergangeneund fand, daß seines Neffen Gesundheit in der That keineVeränderung erlitten, bevor er eine Vereinigung mit Eve-ltnen beabsichtigt halte- Sein Schweigen und seine Ber-