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reden, oder sich, ohne ihn zu begrüßen, wieder entfernensolle. Ehe er aber einen Entschluß faßte, kam der Kaplanan eine zum Abbrechcn paffende Stelle, wo ihm der Erz-bischof mit den Worten: „Sstis est, mi üli," Schweigengebot.
Vergeblich bemühte sich der stolze weltliche Baron, dieVerlegenheit zu verbergen, mit der er sich dem Prälaten nahte,dessen Haltung ganz darauf berechnet war, ihn mit Ehrfurchtund Unruhe zu erfüllen. Er versuchte zwar, ein freies undoffnes Betragen, wie es sich für ihre Freundschaft schickte,oder wenigstens eine von einer vollkommenen Ruhe zeugendeGleichgültigkeit anzunehmen; allein Beides mißlang ihm,und seine Anrede drückte gekränkten Stolz, mit einem nichtgeringen Antheil von Verlegenheit vermischt, aus. Der Geistder katholischen Kirche war bei solchen Gelegenheiten seinesSieges über die Stolzesten unter den Laien stets gewiß-
„Ich bemerke," sagte de Lacy, seine Gedanken sammelnd,und sich schämend, daß ihm dicß nur mit Mühe gelang, —„ich bemerke, daß hier ein alter Freundschastsbund aufgelöstist. Mir scheint es, Hugo von Lac- hätte wohl durch einenandern Boten in diese ehrwürdige Gegenwart berufen wer-den, und eine andere Bewillkommnung bei seiner Ankunft er-warten dürfen."
Der Erzbischof erhob sich langsam von seinem Sitze, undmachte eine halbe Verbeugung gegen den Constabel, der sievermöge eines instinktmäßigen Wunsches, sich mit dem Bi-schöfe auszusöhnen, tiefer erwiedcrte, als er im Sinne gehabthatte, oder als diese karge Höflichkeit verdiente. Der Prälatgab zu gleicher Zeit seinem Kaplan ein Zeichen, worauf sichdieser erhob und, nachdem er durch'.die Worte „so vemani"Erlaubnis dazu erhalten hatte, ehrfurchtsvoll zurückzog, ohne