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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
Seite
272
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Neunzehntes Kapitel.

O süße ich so hoch, «IS hoch mein Ehrgeiz strebt.

Kühn seht' ich diesen F»ß Hilf der Monarchen Rücken.

Die geheimntßvolle Mutter.

Der mißlichste und unglücklichste Augenblick in Hugo vonLacp'S Leben war unstreitbar der Zeitpunkt, in welchem ermit aller bürgerlichen und religiösen Feierlichkeit fich mit Eve-line verlobend, dem Ziele zu naben schien, das seit einigerZeit der Hauptgcgenstand seiner Wünsche gewesen war. Erwar des baldigen Besitzes eines schönen und liebenswürdigenWeibs versichert, das mit allen den weltlichen Gütern begabtwar, die seinem Ehrgeize wie seinen Neigungen zusagten.Dennoch verdunkelte sich selbst in diesem glücklichen Augenblickesein Horizont auf eine nur Sturm und Unheil verkündendeWeise. In der Wohnung seines Neffen erfuhr er, daß derPuls des Patienten sich gehoben und sein Phantasircn zuge-nommen habe kurz Alles verkündigte ihm, daß es höchstzweifelhaft sei, ob sein Neffe wieder genesen, oder eine Krisis,welche fich schnell zu nahen schien, überstehen werde.

Der Constabel schlich sich an die Thüre des Gemachs, dasihm seine Gefühle nicht zu betreten gestatteten, und hörtedem Jrrereden zu, das eine Folge des Fiebers war. Nichtskann niederschlagender und betrübter sein, als den Geist sichmit seinen gewöhnlichen Beschäftigungen befassen sehen, wennder Körper den Leiden und Gefahren eines harten Kranken-lagers preisgcgeben ist. Der Abstich gegen den gewöbnlichenGesundheitszustand, seinen Freuden oder Mühen, macht die