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24 (1852) Die Verlobten
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"Rechenschaft schuldig. Welche Antwort ertheilen Eure Herr-lichkeit auf meine Vorladung?"

Befindet sich der Erzbischof gegenwärtig in dieser Stadt?"sagte der Constabel nach einem auqenblicklichen Nachdenken.Ich wußte nichts von seinem Vorsatze, hierher zu reisen,und eben so wenig von seiner Abficht, innerhalb dieser Grän-zen Gericht zu halten."

Mein gnädiger Herr, der Erzbischof," sagte der Bote,ist so eben in dieser Stadt, deren Metropolitan er ist, an-gekommen, und ohnedieß ertbeilt ihm seine Würde als päbst-licher Legate s Latere die Befugniß, in ganz England Ge-richt zu halten, wie es diejenigen finden können (welches auchihr Stand sein mag), welche gegen seine Aufforderungen unge-horsam zu sein fich erfrechen."

Hör' du, Bursche," sagte der Constabel, den Boten mitwilder und ergrimmter Miene anblickend,hätte ich nicht ge-wisse Rücksichten zu beachten, mit denen, ich versichere dich,deine braune Kapuze wenig zu thun hat, so wäre es besserfür dich gewesen, du hättest deine Citation mit Siegel undAllem verschluckt, als sie mir mit so frechen Bemerkungenüberreicht. Gehe von dannen und sage deinem Herrn, daßich in einer Stunde vor ihm erscheinen werde, während dieserZeit aber einen kranken Verwandten besuchen müsse "

Der Vorsorderer verließ das Gemach demüthiger, als ereingetreten war. Die versammelten Gäste aber sahen einan-der indessen schweigend und bestürzt an.

Der Leser wird sich ohne Zweifel erinnern, wie schwer dasJoch der römischen Obergewalt unter der Regierung Hein-richs II. sowohl auf der Geistlichkeit als auf den Laien Eng-lands lastete. Selbst der Versuch dieses weisen und muthigenMonarchen in dem denkwürdigen Streite mit Thomas a Decket,