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„Das ist klug geantwortet," entgegnete Randal. „Alleinmeine Bitte an Euch besteht bloß darin, daß es Euch in Eu-rer Güte gefallen möge, meinem Vetter ein Gesuch vorzutra-gen, das meine rauhere Zunge nicht wohl mit der gehörigenUnterthänigkeit vorzubringen im Stande sein würde. DieWucherer, deren Habgier mein Vermögen gleich einem Krebsezerfressen hat, drohen mir jetzt mit Gefängniß. Diese Dro-hung würden sie nicht auszusprechen wagen, viel weniger inAusführung zu bringen suchen, wenn sie in mir nicht einenVerstoßenen gewahrten, der der Beschützung des natürlichenOberhauptes seiner Familie beraubt ist, und mich nicht mehrfür irgend einen geächteten Landstreicher, als für einen Ab-kömmling des mächtigen Hauses de Lacy, hielten."
„Das ist traurig," erwiederte Eveline, „allein ich sehe nicht,wie ich Euch aus dieser Noth Helsen kann."
„Sehr leicht," entgegnete Randal von Lacy. „Der TagEurer Verlobung ist, wie ich gehört habe, festgesetzt, und Ihrseid berechtigt, zu dieser Feierlichkeit, welche die Heiligen seg-nen mögen, Jeden einzuladen, dem Ihr diese Gunst erweisenwollt; für Jeden, ausgenommen für mich, ist die Gegenwartoder Abwesenheit bei dieser Gelegenheit bloß eine Sache derCeremonie; für mich ist sie beinahe Leben oder Tod. So istmeine Lage, daß die durch meine Ausschließung von diesemFeste gegen mich an den Tag gelegte Geringschätzung oderVerachtung für das Zeichen meiner gänzlichen Vertreibungaus dem Hause der de Lacys gelten würde. Tausend Blut-hunde würden ohne Gnade und Erbarmen über mich herfallen,obschon die geringste Rücksicht meines mächtigen Verwandtengegen mich die Memmen bewegen würde, die Nasen einzu-spannen. Allein warum sollte ich Euch durch solches Geredeum Eure Zeit bringen. Lebt wohl, Madame — seid glücklich