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24 (1852) Die Verlobten
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ben, daß sie in keinem guten Einverständnisse mit einanderstehen. Sie beantwortete daher seine Artigkeit bloß durchallgemeine Danksagungen für die Ehre seines Besuches, in derHoffnung, er werde sich dann zurückziehen; allein dieß warnicht seine Absicht.

Die Kälte," sagte er,mit welcher mich Lady EvelineVerenger empfängt, beweist mir, daß, was sie von meinemVerwandten über mich gehört hat (wenn er mich je für wür-dig fand, überhaupt mit ihr über mich zu sprechen), zum we-nigsten nicht günstig war, und doch gab es eine Zeit, wo meinName im Felde und an den Höfen eben so hoch stand, alsder des Constabel; auch hält mich nichts Unglücklicheres, alswas in der Thal oft als das höchste Unglück betrachtet wird nämlich die Armuth, ab, jetzt noch nach ehrenvollen undglänzenden Aemtern zu streben. Wenn meine jugendliche»Thorheitcn zahlreich gewesen sind, so habe ich durch den Ver-lust meines Vermögens und durch die herabgewürdigte Lage,in die ich gerathen bin, dafür gebüßt; und hierin könnte mirmein glücklicher Verwandter, wenn es ihm gefiele, einigenBeistand leisten. Ich meine nicht mit seinem Beutel, oderseinen Gütern; denn so arm ich bin, so möchte ich doch nichtvon Almosen leben, die ich der widerstrebenden Hand einesentfremdeten Freundes mühsam entwinden müßte; allein seinSchutz würde ihm keine Kosten verursachen, und in dieserHinsicht glaube ich einige Vergünstigungen von ihm erwartenzu dürfen."

Darüber," sagte Eveline,kann bloß der Lord Constabelselbst entscheiden. Ich habe, bis jetzt wenigstens, kein Recht,mich in seine Familienangelegenheiten zu mischen; und sollteich je ein solches Recht erlangen, so würde es mir wohl an-stehen, es vorsichtig zu gebrauchen."