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Bewerbung seines ernsthaften Oheims zu gewähren. Alleiner kam nicht; und aus dem, was der Constabel in Betreffseiner sagte, schloß sie, daß die Verwandten auf einige Zeitwenigstens, Beschäftigung und Charakter vertauscht hatten.Der ältere de Lacy fuhr in der That, seine Gelübde buchstäblicherfüllend, fort, in einem Pavillon zu wohnen, das in derNähe der Thore von Gloucester aufgeschlagen war; alleinselten legte er seine Rüstung an, und setzte an die Stelleseines abgenützten gemsledernen Wamms, köstlichen Damastund Seide. So zeigte er in seinem vorgerückteren Altermehr Putz- und Prachtlicbe, als, nach dem Zeugnisse seinerAltersgenossen, in seiner früher» Jugend- Sein Neffe hin-gegen hielt sich beinahe immer an den walliser Gränzen auf,um die verschiedenen Unruhen, welche diese Provinzen beweg-ten, entweder durch Klugheit zu stillen, oder durch Waffen-gewalt zu unterdrücken, und mit Erstaunen erfuhr Eveline,daß sein Oheim ihn nur mit Mühe beredet hatte, ihrem Ver-löbnisse, oder mit den Normannen zu reden, ihren lirmzüallesbeizuwohnen. Diese Ceremonie, die der wirklichen Vermäh-lung, je nach den Umständen, eine kürzere oder längere Zeitvoranging, hatte gewöhnlich mit einer dem Range der sichverlobenden Theile angemessenen Feierlichkeit statt.
Der Constabel fügte mit Bedauern hinzu, daß sich Damian,in Betracht seiner großen Jugend, zu wenig Ruhe und Schlafgönne, daß seine Gesundheit darunter leide, und ein gelehr-ter jüdischer Arzt, dessen Rath in dieser Sache eingeholt wor-den sei, erklärt habe, die Wärme eines freundlichen Klima'ssei zur Wiederherstellung seiner Gesundheit unumgänglichnöthig-
Eveline vernahm dieß mit großem Bedauern, denn sieerinnerte sich Damians als eines Glücksboten, der ihr zuerst