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24 (1852) Die Verlobten
Entstehung
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241
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De Lacy selbst, als er den Werth des Preises, nach dessenBesitze er strebte, genauer kennen lernte, sah der Verbindungmit andern Gefühlen als denen entgegen, mit denen er dieSache zuerst seinem Freunde Rapmond Verenger vorgeschlagenhatte- Es war damals blos eine Heirath des Interesses undder Convenienz, die einem stolzen und klugen Lehnsherrn alsdas beste Mittel zur Befestigung der Macht seines Hausesund der Fortpflanzung seines Stammes erschienen war. Auchmachte der Glanz der Schönheit Evelincns nicht jenen Eindruckauf de Lacy, den er auf den leidenschaftlichen und ritterlichenGeist jener Zeit zu machen geeignet war. Er war über jeneLebenszeit hinaus, in der sich der Weise durch äußere Reizebestechen läßt, und hätte vielleicht mit eben so viel Wahrheitals Bescheidenheit gestehen können, er wünschte, seine schöneBraut wäre um einige Jahre älter, und besäße einen mäßi-gem Antheil an persönlichen Reizen, damit die Verbindungseinem Alter und seiner Sinnesart angemessener erfundenworden wäre. Dieser Stoicismus verschwand jedoch, alser in Folge häufiger Zusammenkünfte mit seiner Braut fand,daß sie zwar keine Welterfahrenbeit besitze, allein durch höhereWeisheit geleitet zu werden wünsche, und daß sie, obschonmit einem hohen Geiste und einer Gemüthsart begabt, dieihre leichte natürliche Fröhlichkeit wieder zu erlangen begann,sanft und gelehrig sei, und besonders einen ungemein festenCharakter besitze, der dafür zu bürgen scheine, daß sie dieschlüpfrigen Pfade, auf welchen Jugend, Schönheit und einhoher Rang wandeln müssen, ohne Straucheln betreten werde.Als in Lacp's Brust wärmere und leidenschaftlichere Gefühlefür Eveline zu erwachen begannen, wurden ihm seine Ver-pflichtungen als Kreuzfahrer von Tag zu Tag lästiger. DieBenediktiner-Aebtissin, die natürliche Schirmerin der Glück-

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