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in Gloucestcr beendigte, konnte nicht ohne Achtung an denberühmten Krieger und geschätzten Staatsmann denken, dessenanerkannte Fähigkeiten ihn über jeden Andern, den sie sich ihmnahen gesehen hatte, -u erhebe» schienen. Seine Gattin,dachte Eveline (und sie war nicht ohne Ehrgeiz) wenn sie beiihrem Gemähte auf einige jener Eigenschaften verzichte, diein der Jugend für die weibliche Einbildungskraft am anziehend-sten find, würde wenigstens allgemein geehrt und geachtetwerden, und Zufriedenheit, wenn auch nicht romantischesGlück, erlangen können.
Siebenzehntes Kapitel.
Lady Eveline blieb ungefähr vier Monate bei ihrer Tante,der Aeblisfin des Klosters der Benediktinerinnen. Unter ihrenAuspicien sah der Constabel von Chester seine Bewerbungvorwärtsschreiten und gedeihen, wie dieß wahrscheinlich unterder Leitung des verstorbenen Raymond Verenger, ihres Bru-ders, geschehen, sein würde. Wahrscheinlich ist cs, daß wenndas Andenken an die geglaubte Erscheinung der heiligenJungfrau, und das Gelübde der Dankbarkeit, welches dieseErscheinung veranlaßt hatte, nicht in Evelinens Seele vorge-waltet hätte, die natürliche Abneigung einer so jungen Per-son gegen eine in Betreff des Alters so ungleiche Verbindungihrem Gelingen nicht geringe Hindernisse in den Weg gestellthaben würbe. In der That, während Eveline die Tugendendes Constabels ehrte, seinem hohen Charakter Gerechtigkeitwiederfahren ließ, und seine Talente bewunderte, konnte sie