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Eveline auf ihrem Durchzuge durch ihr Gebiet bekannt) ihreErfurchtöbezeugungen darbringen wollten.
Eveline bemerkte, daß bei ihrer Begrüßung de Lacy mitunmuthigem Erstaunen auf die in ihrem Anzuge herrschendeUnordnung blickte, die ihre eilige Abreise von Baldringhamnothwendig herbeigeführt hatte; und sie ward ebenfalls durcheinen Ausdruck seines Gesichtes überrascht, der zu sagen schien,ich bin nicht gewohnt, wie eine gewöhnliche Person behandeltzu werden, die man ungestraft nachlässig empfangen und ge-ringschätzig behandeln kann. Zum Erstenmale bemerkte sie,daß des Constabelü Gesichtsbildung, obwohl sie stets der An-muth und Schönheit ermangelte, doch besonders dazu ge-schaffen war, die wilderen Leidenschaften mit Nachdruck undLebhaftigkeit auszudrücken, und daß die, welche seinen Rangund Namen theilen wolle, sich entschließen muffe, ihr ganzesWollen und alle ihre Wünsche denen eines eigenmächtigenHerrn und Gebieters zu unterwerfen.
Allein bald verschwand die Wolke von des ConstabelsStirne; und in dem Gespräche, das er nachher mit Herbertund den andern Rittern und Edelleuten führte, die von Zeitzu Zeit kamen, um sie zu begrüßen, und eine kurze StreckeWegs zu begleiten, hatte Eveline Gelegenheit, seine Uebcr-legenheit in Wort und Gedanke zu bewundern, und die Auf-merksamkeit und Achtung zu bemerken, mit der seine Wortevon Männern gehört wurden, die zu hohen Ranges und zustolz waren, als daß sie irgend eine Obergewalt, die nicdtauf wirkliches Verdienst gegründet gewesen wäre, anerkannthätten. Auf das Unheil, das die Frauen über irgend einePerson fällen, hat im Allgemeinen das Ansehen großen Ein-fluß, in dem diese Person bei den Menschen steht. Auch Eve-line, als sie ihre Reise in dem Benediktiner - Nonnenkloster