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24 (1852) Die Verlobten
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ich Euch in einem leblosen Zustande aus seinen Armen em-pfing.«

Ein normannischer Krieger, ha!" rief Eveline hoch er-* röthend aus,und wem, Mädchen, gabst du den Auftrag,

in mein Schlafzimmer zu brechen?«

Eure Augen funkeln vor Zorn. Habt Ihr aber auch Ur-sache dazu? Hörte ich nicht Euer Angstgeschrci, und konnteich mich wohl in einem solchen Augenblicke durch Rücksichtendes Anstandes fesseln lassen? eben so wenig, als wenndas Schloß in Flammen gestanden wäre.«

Ich frage Euch noch einmal, Rosa,« sagte ihre Gebieterinimmer noch mißmuthig, allein doch minder erzürnt, als an-fänglich,wem ertheiltet Ihr den Auftrag, in mein Gemachzu brechen?«

'In der That ich weiß es nicht, Lady,« sagte Rosa, denn

zudem, daß er in seinen Mantel gehüllt war, stand wenig zuerwarten, daß ich seine Züge erkennen würde, selbst wenn ichsie auch offen und unverhüllt erblickt hätte; allein ich kannden Cavalier bald entdecken: und die? will ich auch sogleichthun, damit ich ihm den verheißenen Lohn geben, und Ver-schwiegenheit einschärfen kann.«

Thue es," sagte Eveline,und wenn du ihn unter denKriegern findest, die uns begleiten, so will ich in der Thatmich zu deiner Meinung bekennen und glauben, daß diePhantasie den größten Antheil an den Uebeln gehabt hat, dieich diese Nacht erduldet habe.«

- Rosa gab ihrem Zelter einen Hieb mit ihrer Gerte, und

ritt, von ihrer Gebieterin begleitet, zu Philipp Guarine,dem Knappen des Constabels, hin, der für jetzt ihre kleineBedeckung befehligte.

Guter Guarine," sagte sie,ich habe mit einem von