„Hat," sagte Rosa, „Eure Großmutter dem Geiste jemalsdiese Huldigung erwiesen, die mir — mit Erlaubniß des hii-ligen Dunstan gesprochen — die Menschheit in eine zu nche "Berührung mit einem Wesen von so zweifelhafter Natur jubringen scheint."
„Mein Großvater war auch dieser Meinung, und erlaublemeiner Großmutter nach ihrer Verehelichung nie mehr, disHaus Baldringham zu besuchen; daher entsprang die Zwd-Iracht zwischen ihm und seinem Sohne einerseits. MehrerUnglücksfälle und insbesondere den Verlust der männlichmErben, der sie zu dieser Zeit traf, gaben sie dem UmstameSchuld, daß meine Mutter dem Bahrgeiste mit dem blutiginFinger die erbliche Huldigung nicht dargebracht hatte."
„Und wie konnte es Euch, meine theuerste Lady," sazteRosa, „da Ihr doch wußtet, was für eine gräßliche Siteunter ihnen herrscht, je in den Sinn kommen, die Einladmgder Lady Ermengarde anzunehmen?"
„Kaum kann ich dir diese Frage beantworten. Thalsfürchtete ich, das Unglück meines Vaters (das ihm, wie ichihn sagen hörte, einmal von seiner Tante prophezeit,wu«e),von seinem verachtetsten Feinde erschlagen zu werden, »sichteeine Folge der Vernachlässigung dieses Gebrauches sein, undtheils hoffte ich, wenn ich vor der nähergckommenen Erfahrerblassen würde, werde man mich aus Menschlichkeit undHöf-lichkeit nicht zwingen, sie zu bestehen. Du sahst, wie thnellmeine hartherzige Verwandte mich dazu zu nöthigen nußte,und wie unmöglich es mir, in der der Name und, nie ichglaube, auch der Geist der Verenger fortlebt, ward, mch vondem Netze zu befreien, in das ich mich selbst verwickelt hatte "
„Keine Rücksicht auf Staad oder Namen," antwortet: Rosa,„würde mich bewogen haben, mich dahin zu begeben, no schon