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24 (1852) Die Verlobten
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Schatten vor dem erblassenden Gemahl, und verkündigte ihm,dir blutige Hand hoch emporhaltend, wie getreu man seineuimenschltchen Befehle vollführt habe. Nachdem der Bahr-» gssst oder der Geist der ermordeten Banda, ihn im Frieden

Md Kriege, in der Oede, am Hose und im Lager verfolgtbitte, bis er auf einer Pilgerfahrt nach dem heiligen Lande»Zweifelnd starb; so wiithete er so sehr in dem Hause Bal-dijngham, daß die Hülfe des heiligen Dunstan selbst seinemUlwesen kaum zu steuern vermochte. Ja, als der gesegneteHsilige endlich so glücklich war, den Geist zu beschwören, solczte er als Sühne sür Baldrick's Verbrechen allen weib-lichen Abkommen des Hauses bis in das dritte Glied eineHalle und strenge Strafe auf. Er verpflichtete sie nämlich,einmal in ihrem Leben, und zwar vor dem cinundzwanzigsten» Jchr eine Nacht einsam in dem Zimmer der ermordeten

Vmda zuzubringcn und dort gewisse Gebete sowohl für ihreRche als für die Leiden der Seele ihres Mörders Herzufagen.In jener furchtbaren Zeit nun glaubt man allgemein, daßder Geist der Ermordeten der Jungfrau erscheint, welche dieNahkwache hält, und ihr ihr künftiges Glück oder Unglückentlsillt. Ist es günstig, so erscheint sie mit lächelndem An-gesi^t, und macht über sie das Zeichen des Kreuzes mit derunbilligen Hand, allein Unglück verkündet sie, wenn sie dieHand von welcher der Finger getrennt wurde, mit einer sin-stcrnMiene zeigt, als wolle sie an dem Nachkommen ihresGattin dessen unmenschliche Grausamkeit rächen. Manchmalz soll ft auch sprechen. Diese einzelnen Umstände erfuhr ich

schon ior langer Zeit von einer alten sächsischen Frau, derMutte; unserer illsjoris, welche bei meiner Großmutter inDienstin stand, und das Haus Baldringham verließ, als diesemit mencm Großvater daraus entfloh."